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Published in Open Access Brandenburg
Author Philipp Falkenburg

Bereits vor einem Jahr erschien ein interessantes Interview mit Simone Fulda, Präsidentin der Universität Kiel und Leiterin der Kommission für Forschungsinformationen in Deutschland (KFid) zum Kerndatensatz Forschung (KDSF) . Im Rahmen des Open Access Monitorings Brandenburg (OAMBB) wird der KDSF auch bereits eingesetzt, auch wenn die Daten zum aktuellen Stand erst von einer Einrichtung bereitgestellt werden können.

Published in Open Access Brandenburg
Author Team OA Brandenburg

Der Bericht mit den Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Hochschulsystems des Landes Brandenburg des Wissenschaftsrat ist fraglos das erste wissenschaftspolitische Großereignis für das Land im noch jungen Jahr 2024. Mit einem Umfang von mehr als 600 Seiten (mit Anlagen) zeigt er schon einmal zwei Dinge: Erstens, dass Brandenburg eine ausgeprägte Hochschullandschaft besitzt.

Ein traditionelles Leitargument der Open-Access-Bewegung lautet, dass die freie Zugänglichkeit von wissenschaftlichen Publikationen im Schnitt auch die Wahrscheinlichkeit der Zitation erhöht. Dass dies auch tatsächlich der Fall ist, weist nun eine aktuelle Studie in Scientometrics nach, über die Science berichtet.

Author Sharon Hundehege

Das von der US Office of Science and Technology Policy (OSTP) ausgerufenen „Year of Open Science“ ging mit dem Jahr 2023 zu Ende. Die Forderungen wirken aber selbstverständlich weiter und waren von Beginn an mit einer längeren Perspektive versehen.

zu Mark Schroeder: Trials and Triumphs of University-Funded Open-Access Publishing: New Leadership for JESP . In: Journal of Ethics and Social Philosophy. Vol 26 No 2 (2023): Volume XXVI, Issue 2. https://doi.org/10.26556/jesp.v25i3.3083  Ein zentrales Thema im Open-Access-Diskurs im Jahr 2023 war, zumindest im deutschsprachigen Raum, das Thema wissenschaftsgeleitetes Publizieren bzw. scholar-led Publishing.

Author Team OA Brandenburg

zu Sarah Dellmann, Xenia van Edig, Jesko Rücknagel, Stefan Schmeja: F acetten eines Missverständnisses. Ein Debattenbeitrag zum Begriff „Diamond Open Access“ , in: o-bib 9 (3), 2022, S. 1-12. https://doi.org/10.5282/o-bib/5849 Neben dem zwanzigsten Jahrestag der Berliner Erklärung hatte das Jahr 2023 auch ein zehnjähriges Jubiläum zu bieten.

Quelle: Björn Brembs, Konrad Förstner, Claudia Müller-Birn, Ulrich Dirnagl: Kein guter Deal . In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.11.2023, Wissenschaft, N4 Dass das Projekt DEAL nach den Verträgen mit den Verlagen Wiley und Springer Nature im Jahr 2017 auch noch eine Einigung mit Elsevier, dem drittem dominanten kommerziellen Wissenschaftsgroßverlag, erzielen würde, schien lange nicht ausgemacht.

Quelle: Bodo Stern, Zoé Ancion, Andreas Björke, Ashley Farley, Marte Qvenild, Katharina Rieck, Jeroen Sondervan, Johan Rooryck, Robert Kiley, Maria Karatzia, Nora Papp (2023): Towards Responsible Publishing (1.0). Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.8398480   Das wissenschaftsgeleitete Publizieren bzw. „Scholar-led Publishing“ ist zumindest im Open-Access-Diskurs ein Haupttrend des Jahres 2023.

Aus dem uns in mehrfacherer Hinsicht nahen Berlin erreicht uns diese Woche die Nachricht eines nächsten strategischen Schritts in Richtung Offene Science bzw. Open Research.

Diese Woche ist die International Open Access Week 2023 und ein Glanzlicht für Berlin und Brandenburg fand am Dienstag (24.10.2023) im Hörsaal des Zuse-Instituts in Berlin-Dahlem statt.